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30. 09
Das erste Hindernis zum Filmgenuß war der Pappschuber, der sich weigerte das Digipack freizugeben. Nach etwas gefummel und öffnen des Schubers an beiden Seiten, konnte der Schuber allerdings doch noch davon überzeugt werden die DVDs rauszurücken.
Da man normalerweise erwartet, dass Filme in einer Filmbox irgendwie etwas miteinander zu tun haben, stand ich nun aber vor dem Problem welchen Film zuerst sehen. Die Sache wird einem durch verwirrende Bezeichnungen nicht so einfach gemacht. Der 1996 erschiedene The Gingko Bed nennt sich "Legend of Gingko 2", der 2000 erschiedene "Nachfolger" (laut Hüllentext) Das Schwert des Himmels nur "The Gingko Bed". Welches ist nun Teil eins und welches Teil zwei? Ich habe mich dazu entschlossen, die Filme chronlogisch zu gucken, also erst The Gingko Bed. Wie sich im nachhinein herausstellte ist die Reihenfolge aber hoch wie breit, ausser dem Titel haben die zwei Filme nämlich absolut gar nichts miteinander zu tun.
Aber wenden wir uns den Filmen zu - im erweiterten Text.
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02. 06
Story: Die Entwicklung eines "Heilmittels" für Mutanten Spaltet die Gesellschaft der Mutanten in zwei Lager: Die einen lehnen das Mittel ab, die anderen sehen es als Chance. Magneto nützt diese Gelegenheit, um einen neuen Kampf gegen die Menschheit zu starten. Das können die X-Men natürlich nicht hinnehmen, und versuchen Magneto aufzuhalten und den Frieden zwischen Menschen und Mutaten wieder herzustellen.
Im dritten Teil der X-Men Reihe dreht sich das Mutantenkarussel ganz schön. Mutanten sterben, neue tauchen auf, alte verlieren ihre Kräfte oder wechseln die Seiten - dass erfordert Geschick bei der Umsetzung, um den neuen genügend Tiefe zu verpassen. Genau das schafft Regisseur Brett Ratner (Rush Hour), der Brian Singer auf dem Regiestuhl ablöst, nur bedingt.
Mutaten, mit denen man in den ersten zwei Teilen mitgefiebert hat, werden recht unspektakulär von der Bildfläche gefegt, neue werden genau so kurz und unmotiviert eingeführt.
Das Ganze wirkt an allen Ecken gehetzt, zu viel Story die man in 100 Minuten pressen muss - vor allem wenn man den SpecialEffekts noch einen großen Anteil der Zeit zugestehen will.
Wenn also die Charaktere arg oberflächlich sind, wissen wenigstens die Effekte zu überzeugen? Größtenteils schon, sieht man von einigen Szenen der "Brücken-Verschiebung" einmal ab. Vor allem der letzte Teil des Filmes zeigt deutlich, wo ein großer Teil des Budgets versickert ist: Mutantenfähigkeiten en masse, Explosionen etc - Feuerwerk für die Augen.
Final muss gesagt werden, dass X-Men 3 der schlechtestes Teil der Saga ist. Man versucht zwar den Stil der ersten zwei Filme fortzuführen, scheitert aber vor allem an den Charakteren. Was bleibt ist eine zu oberflächliche, zu gehetzte Bombastorgie, der es irgendwie an Herz mangelt.
PS: Nach dem Abspann passiert noch etwas... See you again at X-Men 4?!


