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13. 04

Der kaltblütige Mord an einem Detektiv ist der Auftakt einer Mordserie, die ganz Paris in Atem hält. Die Opfer haben nichts gemeinsam. Oder doch? Zumindest finden sich die Namen aller Toten in der Kundenkartei des ermordeten Detektivs. Wem war er auf der Spur? Kommissar Martin gerät bei seinen Ermittlungen in höchste Politiker-Kreise, doch der einzige Hinweis, den er auf den Mörder hat, ist der Abdruck eines zierlichen Turnschuhs. Und dann gerät Kommissar Martin, dem die Frauen in seinem Privatleben mindestens ebenso viele schlaflose Nächte bereiten wie die mögliche Mörderin, selbst unter Mordverdacht: Kurze Zeit nach seinem Besuch bei der schönen Polizeipsychologin Lurett wird diese brutal zusammengeschlagen und liegt schwer verletzt im Koma. Martin war der Letzte, der abends bei ihr war - und er hat kein Alibi... (Klappentext)

[amazon asin="9783404922581"]Pik Dame[/amazon] hab ich vor einiger Zeit bei der Lesejury gewonnen und mich mal dazu durchgerungen es auch zu lesen. Ums kurz zu sagen: Ein durch und durch mittelmäßiger Krimi.
Das Buch hat es zu keiner Zeit geschafft, mich wirklich in seinen Bann zu ziehen. Martin als depressiver Kommissar ist nicht wirklich eine Sympathiefigur und auch alle anderen Akteure im Buch taugen nur bedingt als Identifikationsfiguren. Irgendwie besitzt das Buch auch keinerlei Spannungsbogen. Die Geschichte wird aus zwei Perspektiven, Ermittler und Mörderin, erzählt, so dass man als Leser immer schon alles weiß und den Protagonisten immer einen Schritt voraus ist. Die Perspektive wechselt auch relativ oft, teils mitten im Kapitel von einen Abschnitt auf den nächsten, was manchmal für etwas Verwirrung sorgt und auch den Lesefluß bremst.
Dazu kommt, dass sich ein Großteil des Buches auch um diverse private Probleme der Akteure dreht, was mich als Leser in der Breite nicht die Bohne interessiert hat ;) Martin hat mit fast jeder im Roman vorkommenden Frau irgendetwas und auch alle anderen schleppen so ihre privaten Probleme durch die Geschichte. Die eigentliche Ermittlungsarbeit tritt da teilweise in den Hintergrund und lebt von einigen "göttlichen Eingebungen" (bzw Intuition).
Irgendwann hat man sich dann durch das Buch durchgewühlt, denkt "schön, fertig", leg es weg und vergisst recht schnell was man da eigentlich gelesen hat. Für ein gewonnenes Buch OK, Geld würde ich dafür allerdings nicht ausgeben.
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