27. 02

Boneshaker: Roman Cover Image
Titel:Boneshaker: Roman
Autor:
ISBN:
Verlag:Heyne Verlag
Seitenzahl:512
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Amerika im 19. Jahrhundert: Er sollte Dr. Leviticus Blues größte Erfindung werden, stattdessen verursachte der "Boneshaker" eine Katastrophe und verwandelte ganz Seattle in eine Geisterstadt, in der es nun vor Gangsterbossen, Luftpiraten und lebenden Toten nur so wimmelt. Sechzehn Jahre später macht sich Briar Wilkes, Dr. Blues Witwe, auf den Weg nach Seattle, um ihren verschwundenen Sohn zu suchen - und das lange gehütete Geheimnis des "Boneshakers" zu lüften.

Boneshaker ist einer der (leider etwas seltenen) Romane der Steampunk-Gattung - dieser leicht kruden Mischung als altem (Viktorianik) und der Moderne. Schon das Cover verspricht Steampunk, und auch im Roman zieht sich dieser Stil durch: Dampfbetriebene Maschinen, Luftschiffe und sonstige technischen Spielzeuge gibt es genügend.

Leider ist der Inhalt des Buches ziemlicher Standard…. Der titelgebende Boneshaker hat eigentlich gar keine große Funktion, außer dass er Schuld an der aktuellen Situation ist. Im Prinzip ist die Geschichte ein ganz gewöhnlicher Ableger der Gattung „Sohn (Zeke) reißt aus und Mutter (Briar) begibt sich auf die Suche nach ihm“.

Durch das kleine „Missgeschick“ mit dem Boneshaker wurde Seattle nahezu unbewohnbar. Neben den umfangreichen Zerstörungen in der Stadt durch die Untertunnelung tritt auch noch ein tödliches Gas aus dem Boden aus (der Fraß) und verwandelt Menschen zu lebenden Toten (die Fresser), die Jagd auf normale Menschen machen. Trotz all der Gefahr und der Abtrennung Seattles durch eine große Mauer, wohnen noch ein paar normale Menschen innerhalb der Mauern, die Zeke und Briar zur Seite stehen.

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25. 02

ÖDLAND Erstes Buch Der Keller Cover Image
Titel:ÖDLAND Erstes Buch Der Keller
Autor:
ISBN:
Verlag:LUCID DREAMS
Seitenzahl:242
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Die Welt, wie wir sie kannten, existiert nicht mehr. Sie ging vor vierzig Jahren unter. Aus Ressourcenknappheiten wurden Verteilungskämpfe, aus regionalen Konflikten Flächenbrände. Das Kartenhaus Zivilisation brach zusammen. Vom Land und von den Städten blieben nur Wüsten und Ruinen übrig: Das ÖDLAND.
Die Überlebenden rotteten sich zusammen und zogen sich in abgeschiedene Enklaven zurück, in versteckte Keller, alte Bergwerke, verbarrikadierte Dörfer und unzugängliche Stadtteile, versuchten nicht entdeckt zu werden und zu überleben.
Denn durch die verwüsteten Landstriche zogen bewaffnete Banden. Auf der Suche nach Essbarem griffen sie jeden an, der ihnen in die Quere kam und machten das Ödland zu einem Ort, den niemand freiwillig betrat.
Mega, ein neunzehnjähriges Mädchen, wächst in einer Enklave auf. In einem Heizungskeller unter einer verfallenen Universität. Die junge Frau hat einen Traum: Eines Tages will sie den Keller verlassen und die Welt erkunden, denn die muffige Enge lässt sie die Betonmauern hochgehen und das ewige Stillsein und Verstecken entspricht überhaupt nicht ihrem Wesen.
Erzählt wird Megas Reise durch das ÖDLAND zu den Ursprüngen ihrer Existenz, denn Mega hat nie vergessen, dass sie nicht im Keller geboren wurde.


Bei Ödland: Der Keller handelt es sich um den ersten Teil der auf vier Teile ausgelegten Ödland-Reihe von Christoph Zachariae. Das Setting entspricht der Standard-Endzeit-Umgebung, wie man sie aus Filmen wie Mad Max oder Spielen wie Fallout kennt.

Das Buch teilt sich in zwei verschiedene Erzählstränge, einmal die Geschichte rund um Mega, den Keller und später ihre Reise durch das Ödland und in die Geschichte um Hagen, dem Anführer einer Gruppe Ödlandmänner, die sich nicht ganz so zivilisiert durchs Leben schlagen, sondern eher die Sprache der Gewalt bevorzugen.

Diese zwei Stränge sorgen teilweise doch für einige Verwirrung und haben es mir zeitweise etwas schwer gemacht, das Geschehen zu überblicken. Teilweise sind die Strangwechsel etwas abrupt, und es kommt auch erschwerend hinzu, dass man sich nicht nur räumlich bewegt, sondern auch in der Zeit. Zumindest findet sich irgendwann auch im Hagen Strang eine Mega – sprich wir sind zu einer anderen Zeit. Für mein Empfinden für ein Episodenbuch etwas irritierend, die Erklärung des ganzen folgt nämlich (hoffentlich…) erst in einem anderen Buch und lässt einen auch nach kompletter Lektüre des ersten Teils etwas verwirrt zurück.

Der Plot rund um Hagen spart nicht mit Gewalt, hier wird gefoltert und gemordet ohne Rücksicht auf Verluste. Hagen, als Boss der Bande, muss natürlich der härteste von allen sein und darf keine Schwäche zeigen in einer Gruppe, die Ränge durch Durchsetzungsvermögen, Härte und Brutalität definiert – trotzdem erscheinen einige Nehmer-Qualitäten Hagens doch etwas übertrieben.

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01. 04

metro2033 Es ist das Jahr 2033. Nach einem verheerenden Krieg liegen weite Teile der Welt in Schutt und Asche. Auch Moskau ist eine Geisterstadt. Die Überlebenden haben sich in die Tiefen des Metro-Netzen zurückgezogen und dort eine neue Zivilisation errichtet. Eine Zivilisation, wie es sie noch nie zuvor gegeben hat.
Dies sind die Abenteuer des jungen Artjom, der von seiner Heimatstation aufbricht, um die Metro vor einer dunklen Bedrohung zu bewahren. Denn die letzten Menschen sind nicht allein dort unten....

Ganz schöner Wälzer – Glukhovsky präsentiert uns in [amazon asin="3453532988"]Metro 2033[/amazon] auf stolzen 764 Seiten die Abenteuer Artjoms in Moskaus Untergrund.

Da die Welt nach einem Krieg verstrahlt und verseucht ist, haben die Menschen sich einen ausgefallenen Platz zum Überleben ausgesucht: Die Stationen der Moskauer U-Bahn. Das unterirdische Geflecht wird in Metro 2033 als eine Art Mikrokosmos präsentiert. Es gibt verbündete und verfeindete Stationen, verschiedene Bündnisse, radikale Stationen (sowohl rechte als auch linke) und von religiösen Eiferern beherrschte Stationen – eine Welt in klein. Damit man sich zwischen all den (nicht gerade einfach zu merkenden weil russischen) Stationsnamen nicht total verliert, befindet sich auf der Innenseite des Covers ein aufklappbarer Stationsplan mit Bündnissen und Co, so das man die Reise Artjoms wenigstens halbwegs nachverfolgen kann (auch wenn einige Stationen auf dem Plan andere Namen haben als sie im Buch die meiste Zeit genannt werden).

Neben den Gefahren die von den eigentlichen Metrobewohnern drohen, gibt es natürlich noch eine viel schlimmere Gefahr: Die Bedrohung durch Wesen die von der verstrahlten Oberfläche in die Metro einfallen.

"Dmitry Glukhovsky – Metro 2033" vollständig lesen

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