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25. 02
Story: Der Androide Carlton, seines Zeichens Bowie-Klon und begehrter Frauenschwarm, begleitet die beiden Komiker Alex und Lewis auf ihrer Reise zum Mars. Da Carlton ein Roboter ist, bleibt menschlicher Humor für ihn ein Rätsel. Trotzig versucht er in seiner Doktorarbeit "Die Komik im Universum und in der menschlichen Evolution", dem Phänomen auf die Spur zu kommen. Allerdings stolpert er mit Alex und Lewis geradewegs in eine große Verschwörung von Kolonisten, die allen beinahe das Leben kostet.
Der Name Eric Idle dürfte vielleicht einigen bekannt vorkommen, denn er war Gründungsmitglied der britischen Komikertruppe Monty Python. Dass nicht jeder, der Gags schreiben kann, auch gleich einen guten Roman verfassen kann, zeigt sein Buch allerdings recht deutlich.
Grob kann man den Roman in zwei Teile unterteilen:
- die „normale“ Story um Alex, Lewis und Carlton und die große Verschwörung
- Carltons Abhandlung über das Wesen des Humors
Vor allem Carltons versuchte Analysen des Humors sind oft träge und langweilig. Hier handelt es sich wohl um Idles autobiografische philosophische Gedanken bezüglich Humor, Satire und überhaupt. Leider ist das größtenteils weder witzig noch interessant und stört irgendwann nur noch.
Die normale Story ist leider auch nicht viel besser. Man mag sich ja an Klassikern wie Douglas Adams anlehnen für seinen eigenen Roman, was Idle hier tut geht über das aber schon weit hinaus. Alles schreit hier nur so nach Adams „Per Anhalter durch die Galaxis“. Fahrstühle die sich für die Benutzung bedanken, die sprechende Waschmaschine, Calton als Marvin Kopie (nur halt nicht depressiv) – zu viel des Guten um noch als eigenständig wahrgenommen zu werden.



