04. 09

Das Inferno: Roman Cover Image
Titel:Das Inferno: Roman
Autor:
ISBN:9783453675827
Verlag:Heyne Verlag
Seitenzahl:656
Preis:
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Ein schweres Erdbeben erschüttert Los Angeles. Im darauffolgenden Chaos versucht Clint, zu seiner Familie zurückzukehren. Gemeinsam mit der cleveren Em muss er sich der plündernden und mordenden Horden erwehren, die L.A. heimsuchen. Und er muss sich beeilen, denn seine Frau ist unter den Trümmern ihres Hauses verschüttet – und ihrem psychopathischen Nachbarn Stanley hilflos ausgeliefert.

Machen wir ein Spiel… angenommen die Charaktere eines Buches verhalten sich meist ziemlich dämlich, laufen die halbe Zeit halbnackt durch die Gegend und die Handlung des Buches besteht primär aus Sex und Gewalt – von wem könnte dieses Buch stammen? Richtig, Laymon ist hier ganz vorne dabei – und auch in Das Inferno bleibt er seiner Linie treu.

Das Grundsetting des Buches ist relativ simpel: Ein schweres Erdbeben hat Los Angeles erschüttert und man folgt nun, in drei parallelen Handlungssträngen, einigen Überlebenden durch das ziemlich zerstörte L.A.
Da wäre einmal Clint Banner, der auf der Arbeit von dem Beben überrascht wurde. Er macht sich nun quer durch L.A. auf, um zu seinem Haus und zu seiner Familie zurückzukommen. Begleitet wird er dabei von der jungen Em und Mary.
Seine Tochter, Barbara Banner, war zum Zeitpunkt des Bebens mit drei anderen Fahrschulteilnehmern in einem Fahrschulauto – und versucht nun ebenfalls quer durch L.A. nach Hause zu kommen.
Zu guter Letzt gibt es noch Mutter Sheila Banner, die zum Zeitpunkt des Bebens daheim war – nackt in der Badewanne. Sie überlebt das Beben in der Badewanne, ist allerdings in selbiger gefangen, da sie unter einem Balken eingeklemmt ist. Nachbar Stanley findet Sheila in dieser misslichen Lage, und wie der Zufall es halt so will, ist Stanley ein Psychopath, der schon länger ein Auge auf Sheila geworfen hat – die ihm nun total ausgeliefert ist.

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30. 08

Frontier(s) Cover Image
Titel:Frontier(s)
Regisseur:
Jahr:
Laufzeit:96 min
Freigabe:Freigegeben ab 18 Jahren
Amazon-Preis:EUR 6,79
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Nach einem missglückten Banküberfall flieht die schwangere Yasmina und ihre Gang von Kleinkriminellen vor der Polizei. Sie landen in einem schäbigen Gasthaus im Niemandsland nahe der belgischen Grenze. Doch anstelle von Rettung erwartet sie in der Absteige die Hölle auf Erden! Denn hier haust eine degenerierte Nazi-Familie, die nur auf frisches Blut wartet, um ihre wahnwitzigen Machtfantasien auszuleben. Als Yasminas Freunde auf unbeschreiblich brutale Weise gefoltert und getötet werden, erwacht ihr Mutterinstinkt: Sie versucht alles, um sich und ihr ungeborenes Kind zu retten. Ein blutiger, gnadenloser Kampf ums überleben beginnt!

Mal wieder etwas mit Gewalt aus französischen Landen. Dass die Franzosen kein Kind von Traurigkeit sind, und gerne mal etwas mehr Brutalität in ihren Filmen umsetzen, ist ja spätestens seit "Haute Tension" oder "Martyrs" bekannt. Mit Xavier Gens saß bei Frontier(s) auch kein ganz unbekannter auf dem Regiestuhl. Gens hatte mit Hitman ja schon gezeigt, dass Videospielverfilmungen nicht immer totaler Schrott sein müssen (da können Sie noch etwas lernen, Herr Boll).

Frontier(s) lässt am Beginn das Gefühl aufkommen, dass man es vielleicht einmal mit einem etwas anderen Gewaltstreifen zu tun hat. Der Film beginnt in Frankreich, wo in der Pariser Vorstädten der Bär steppt, spricht: Jugendliche randalieren in den Banlieus. Auch die fünf Hauptdarsteller dieses Films, die in den folgenden 100 Minuten noch einiges durchstehen müssen, sind nicht gerade Engel. Sie sind nach einem Banküberfall auf der Flucht vor der Polizei und planen das Land Richtung Holland zu verlassen. Nachdem der erste der Jugendlichen schon im Krankenhaus stirbt, macht sich der Rest gen Holland auf. Auf dem Weg machen die vier Halt in einem kleinen Gasthof, was, welch Überraschung, der Beginn vom Ende ist. 

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07. 02

martyrs Frankreich, Anfang der 70er-Jahre, ein verlassenes Industriegelände. Keine Menschenseele ist zu sehen, als sich die zehnjährige Julie schreiend und blutend durch die staubigen Straßen schleppt, dem Wahnsinn nahe, auf der Flucht vor unbekannten Peinigern. Als sie endlich aufgefunden wird, weist ihr geschundener Körper die Merkmale monatelanger Entbehrungen auf, aber keinerlei Anzeichen sexueller Gewalt. Das Mädchen wird in ein Krankenhaus eingewiesen. Täter und Motiv bleiben im Dunkeln. 15 Jahre später klingelt es an der Tür einer vierköpfigen Familie. Als der Herr des Hauses öffnet, sieht er sich Julie gegenüber – und dem todbringenden Lauf eines Jagdgewehrs.


Martyrs ist ein weiterer Vertreter des französischen Explonation-Kinos, weniger Horror als brutaler Psycho-Thriller.


Wie ach so oft beginnt das Ganze in der Vergangenheit. Mädchen werden in einem Keller gefangen und gefoltert, können aber fliehen. Etliche Jahre später macht eine davon die dafür verantwortlichen Personen ausfindig. Der Film präsentiert uns diese Familie zuerst als ganz normale Durchschnittsfamilie mit den üblichen Familienstreitigkeiten etc. Dieses Idyll erweist sich aber als Schein, denn eben diese normalen Eltern sind für die Folterungen verantwortlich.
Der “Besuch” des ehemaligen Folteropfers mit Jagdgewehr wird in einer selten gezeigten Kaltschnäuzigkeit dargestellt. Egal ob Junge oder Mädchen, Vater oder Mutter, Mitleid ist bei Rachegedanken fehl am Platze, und so findet die ganze Familie recht blutig den Tod. Danach gibt es noch ein paar Einflüsse des Asia-Horros zu sehen, denn das “Ding” welches noch für einigen Ärger sorgt hätte 1a aus The Ring und Co entsprungen sein ;)

"Martyrs – Foltern aus Suche nach Erleuchtung" vollständig lesen

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