Artikel mit Tag horror
08. 08
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| Titel: | Frankenhooker |
| Regisseur: | Frank Henenlotter |
| Produktionsjahr: | 1990 |
| Laufzeit: | 81 min |
| Freigabe: | Freigegeben ab 16 Jahren |
| Amazon-Preis: | EUR 14,99 |
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Schon die Story ist mehr als nur abgedreht. Jeffrey ist eigentlich Elektriker, spielt aber in der Freizeit Forscher und nennt sich selbst Bio-Elektriker, dabei fabriziert er künstliche Gestalten wie ein seltsames großes Auge in einem Aquarium... Seinem Vater schenkt er zum Geburtstag einen ferngesteuerten Rasenmäher. Durch einen Bedienfehler seiner Freundin Elisabeth gerät der Mäher leider außer Kontrolle, überfährt Elizabeth, und häckselt sie in handliche Stücke. Als Bio-Elektriker fackelt Jeffrey natürlich nicht lange, sondern lagert Elizabeths Kopf in der Kühltruhe und macht sich an die Planung, seine Freundin wieder neu zu erschaffen. Um einen möglichst perfekten Körper zu bauen, bestellt er sich einige Prostituierte mit dem Plan, von denen die besten Körperteile für die wiedererweckte Elizabeth zu nehmen. Da er die Prostituierten nicht selber töten möchte (und diese ihm wohl auch keine Körperteile freiwillig überlassen), generiert er nebenher noch eine Supercack-Droge, die zum Tode führen soll - allerdings führt der Konsum der Droge zur Explosion des Körpers.
Aus diesem (dank Droge entstandenem) bunten Sammelsurium von Körperteilen, sucht sich Jeffrey nun die besten aus und erweckt seine Elizabeth wieder zum Leben. Allerdings läuft das nicht ganz so wie geplant, denn die Erweckte handelt nicht wie Elizabeth sondern wie eine Prostituierte - und wandert, frisch zusammengenäht, deshalb gleich wieder auf den Strich.
"Frankenhooker - Frankenstein auf trashig" vollständig lesen
23. 05
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| Titel: | Wahnsinn: Roman |
| Autor: | Jack Ketchum |
| ISBN: | 3453675525 |
| Verlag: | Heyne Verlag |
| Seitenzahl: | 352 |
| Preis: | EUR 8,95 |
| Amazonrating: | |
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Schon bald nach ihrer Hochzeit entdeckt Liddy die sadistische Ader ihres Manns Arthur. Nach der Geburt ihres Sohn gerät er zunehmend außer Kontrolle. Er verletzt Liddy, schlägt und missbraucht sie. Um ihres Kindes willen erträgt sie zunächst schlimmste Qualen. Doch dann gegreift Liddy, wie wahnsinnig Arthur tatsächlich ist, und nimmt den ungleichen Kampf auf.
Ketchum is ja bekanntlich kein Kind von Traurigkeit, und so wählt er als Hauptmotiv dieses Romans Kindesmissbrauch und häusliche Gewalt. Allerdings erwartet den Leser keine übertriebene Darstellung von Gewalt wie in Evil oder Beutezeit - Wahnsinn ist friedlicher und geht eher in die Psychothriller-Richtung.
Das Buch beginnt mit kurzen Episoden aus der Kindheit und Jugend von Liddy und Arthur hin zur Hochzeit der beiden. Nach der Hochzeit beginnt Liddy zu erkennen, wie Arthur wirklich tickt, beginnend mit nicht ganz alltäglichen Sexspielchen bis hin zu handfester Gewalt. Aufgrund dessen reicht sie die Scheidung ein und teilt sich fortan mit Arthur das Sorgerecht für ihren Sohn Robert, für den Arthur ein hingebungsvoller Vater zu sein scheint. Allerdings entdeckt Liddy eines Tages, das Arthur Robert wohl sexuell missbraucht und verklagt ihn deshalb, in der Hoffnung das alleinige Sorgerecht für Robert zu erhalten.
25. 04
Ein Wochenendausflug in ein abgelegenes Landhaus und viel Spaß im Gepäck - Das war der Plan der sieben jungen Leute. Doch mit einbruch der Dunkelheit lauert der blanke Terror auf sie. Eine Meute kannibalistischer Psychopaten wartet nämlich sehnsüchtig auf frisches Fleisch und beginnt ein grausames, blutiges Spiel, dass zu einem Kampf auf Leben und Tod wird. Eine höllische, gewalttätige Nacht nimmt ihren Lauf, bei der nur wenige Glückliche das Morgengrauen erblicken werden.
Wenn es für sinnfreie Titel einen Preis gäbe, wäre Gnaw sicher ein Anwärter auf eben diesen - gibt es aber (meines Wissens nach jedenfalls) nicht, also muss man auch Gnaw bezüglich filmischer Kritikpunkte betrachten.
Die Story klingt nach dem üblichen "Teenies fahren in die Wald zum Saufen und V*geln und werden abgeschlachtet" Schema und, um es vorweg zu nehmen, mit mehr weiß Gnaw auch nicht aufzuwarten. Das Cover und Inhalt der DVD enthüllen ja auch direkt, dass die Getöteten zu Burgern etc verwandelt werden. Ein Spoiler ist dies zum Glück nicht, denn auch ohne Cover weiß man recht schnell, wie im Film Leichen entsorgt werden - eine (nicht vorhandene) Schlusspointe wird also nicht vorweg genommen.
28. 11
Ein seltsamer, schwarzer Regen fällt auf die Kleinstadt Bixby. DIe unnatürlich warmen Schauer verändert die Stadt: Ein Bewohner nach dem anderen wird Opfer dieses beängstigenden Phänomens. Die Befallenen werden erfüllt von Hass und Wut – und dem Wunsch zu töten. Und als der Regen weiter fällt, mischt sich das Wasser mit dem Blut der Opfer. (Klappentext)
Eines kann man Laymon auch hier wieder nicht vorwerfen: dass er eine zu komplizierte Story entworfen hat. Der Klappentext oben fasst nämlich die ganzen 445 Seiten zusammen: Es regnet und alle Leute werden zu mordlüsternen Bestien. Nebenher gibt es natürlich noch ein paar nicht infizierte die Überleben wollen/müssen – aber das ist auch schon die einzige Nuance in dem Buch.
Laymon hat diesmal gleich drei verschiedene Schauplätze inklusive "lokalen Hauptcharakteren" in sein Buch gebaut, die allerdings alle drei lose miteinander zusammenhängen und ab und an in Kontakt kommen. Prinzipiell geht es in jedem der Fäden aber nur um eines: Der gute muss sich seiner Haut gegenüber dem mordlüsternen Mob der beregneten Stadtbewohner erwehren.
Aber da Laymon ja eher ein Vertreter der "Scheiß auf Handlung, ich will Blut und nackte Haut" Autoren ist, ist die Handlung eh nur ein Mittel zum Zweck. In Sachen Gewalt geht es wieder ordentlich zur Sache, es wird blutig gehackt, gestochen, geschossen etc. Auch die bei Laymon schon fast obligatorische Vergewaltigung findet man. Leider sind die Charaktere nach wie vor nicht die hellsten. Wenn ich bei anderen lese, dass sie zu 95% ebenso handeln würden, bin ich froh manche nicht persönlich zu kennen
Spaß bei Seite – aber das "so würde ich auch handeln" kann ich nicht wirklich unterstützen. Auch hier gibt es wieder selten blöde Charaktere und Situationen, die in dem eh total überdrehtem Setting aber nicht so stören wie sie es in einem ernsthaften Thriller würden.
Extrem blöd bleibt allerdings die Auflösung im Gedächtnis. Schon als im Buch das erste mal die Lösung angedeutet wird dachte ich "oh Gott, bitte mach, dass Laymon noch einen besseren Einfall bekommen hat". Hat er aber leider nicht – etwas mehr Kreativität hätte ich mir da schon erhofft.
Ansonsten ist das Buch wie die meisten anderen Laymons verdammt flüssig zu lesen. Allerdings kommt irgendwann etwas Langeweile auf, denn eigentlich besteht das ganze Buch nur aus Angriffen von Infizierten und der Abwehr selbiger. Auf Dauer etwas eintönig und irgendwann interessiert es einen nicht mehr so richtig, wer jetzt grad wen auf welche Art umgebracht hat. Sex und nackte Haut gibt es auch etwas – natürlich laufen die Frauen am liebsten nackt durch den Regen… Aber trotzdem insgesamt weniger sinnlose Erwähnungen von Höschen oder hüpfenden Brüsten als in anderen Laymons.
Ein Fazit ist hier wieder schwer… Wer nichts mit sinnlosem Haut+Blut Trash anfangen kann muss nach wie vor einen großen Bogen um Laymon machen. Laymon Fans werden das Ding eh lesen. Ich fand es besser als Das Treffen, aber schlechter als Die Insel – mittelmäßig sag ich einfach mal ![]()
10. 10
Mir ist letzt aufgefallen, dass ich mir schon keinen richtigen Trash mehr angesehen hab. Deshalb habe ich den riesigen Betrag von 5€ in die Hand genommen und mir aus England Zombie Strippers bestellt. Der Covertext lies darauf schließen, dass dieser Film nicht viel mehr als richtiger Trash sein kann:
Als eine geheime Regierungsorganisation einen chemischen Virus freisetzt, der Tote wieder zum Leben erweckt, ist der angesagte Underground-Stripclub Rhinos als erstes betroffen. Eine der Stripperinnen infiziert sich unabsichtlich mit dem Virus, verwandelt sich in eine übermenschliche, Fleisch fressende Zombiestripperin und wird zum Star des Clubs. Können die anderen Mädels der Versuchung widerstehen, so erfolgreich wie die Starstripperin zu werden – auch wenn es für sie kein zurück gibt?
Klingt toll, was?
Das Cover kann gleich mit zwei mehr oder weniger berühmten Namen aufwarten: Robert Englund, den Horrorfans wohl besser als Freddy kennen, und Jenna Jameson (aka "The Queen of Porn"), die wohl vor allem männlichen "Film"fans bekannt sein sollte.
Der Film beginnt in einem Versuchslabor, in welchem eine kleine Zombiehorde außer Kontrolle geraten ist. Ein kleiner Trupp Soldaten nimmt sich mit geballter Feuerkraft diese Problems an. Auch wenn von den Zombies nachher nur noch Stücke übrig sind, wird einer der Soldaten gebissen und flüchtet sich in einen benachbarten Stripclub – wo die restlichen 80 Minuten des Filmes spielen.
"Blut + Brüste + Zombies = Zombie Strippers" vollständig lesen
21. 08
Mexiko: Sonne, Strand, Meer und … Tequila. Nichts anderes haben sich Jeff und Amy, Eric und Stacy für ihren Urlaub erträumt. Die vier Amerikaner faulenzen am Strand von Cancun, als sie einen jungen Deutschen kennen lernen: Matthias. Dessen Bruder ist einer Archäologin zu einer Ausgrabungsstätte in den Dschungel gefolgt und seitdem spurlos verschwunden. Die vier beschließen, Matthias in den Urwald zu begleiten. Doch dieser Ausflug wird für alle ein Weg in die Hölle….
Das Cover von Dickicht spricht von einem Thriller, genauer handelt es sich aber eher um einen leicht phantastischen Horror-Thriller. Ich werde hier jetzt auch mal leicht die Handlung spoilern, weil man ohne recht schwer über das Buch reden kann. Wer also selber rausfinden will, warum der Ausflug zur Hölle wird sollte aufhören zu lesen.
Der Anfang des Buches ist irgendwie recht hölzern. Die Charaktere werden recht lieblos vorgestellt und die Sprache wirkt arg abgehackt. Auch das Zusammentreffen mit Matthias und den Spaniern passiert arg zwischen Tür und Angel. Am Anfang kommt überhaupt kein Flow auf. Allerdings ändert sich dies, wenn die Gruppe erst einmal im Dschungel angelangt ist. Entweder hat man sich dann an den etwas abgehackten Stil gewöhnt oder es wurde wirklich flüssiger – zumindest fällt einem das ganze nicht mehr negativ auch. Der Anfang ist eigentlich auch relativ irrelevant – warum die fünf zusammen im Dschungel sind interessiert nachher eh keinen mehr ![]()
19. 07
Willkommen in Willard! Hier scheint immer die Sonne, die Autos blitzen, die Blumen leuchten, die Bewohner hintern den weißen Gartenzäunen sind so reizend wie irgendwo sonst … und ihre zahmen Zombies auch.
Die Idylle verdankt man ZomCon. Der alles beherrschende Konzern sorgt mit einem elektronischen Halsband dafür, dass den verrottenden Haussklaven der berüchtigte Appetit vergeht und sie brav, wenn auch etwas steif, die ihnen aufgetragenen Arbeiten verrichten.
Die Welt ist in Ordnung in Willard! Hätte da nicht Fido, der neue Zombie der Robinsons, in einem Moment der Schwäche ein Stück aus der alten Mrs. Henderson herausgebissen…
Fido - Gute Tote sind schwer zu finden gab es für günstige 5€ im Karstadt, und da die Story recht witzig klang, hab ich mir die DVD einfach mal "gegönnt"
Der Fünfer war auch definitiv gut investiert.
In den meisten Zombie-Filmen dienen die armen Zombies eigentlich nur als Opfer – in Fido haben sie endlich mal einen praktischen Sinn. Dank eines Halsbandes kann ihr Hunger auf Menschenfleisch unterdrück werden und so halten sich die Bürger Zombies als Haussklaven. Die Zombies schlurfen und tapsen zwar etwas unbeholfen durch die Gegend, erfüllen aber die ihnen aufgetragenen Arbeiten ohne klagen und motzen – es sei denn ihr Halsband hat einen technischen Defekt, dass kann schon mal mit dem Verlust von Körperteilen enden.
Die Welt in Willard sieht nach außen perfekt aus. Ein friedliches Vorstadtidyll im Stile der 50er Jahre. Geschniegelte Menschen, saubere Gärten, schmucke Häuser. Was aussieht wie ein Idyll ist aber eher eine Dystopie. Nach den Zombiekriegen sind die Städte mit einem Zaun gegen die "Wilde Zone" geschützt, wo Zombies umherstreifen, Kinder lernen in der Schule das schießen, ZomCon kontrolliert teils das Leben der Bürger und kann unliebsame Mitbürger einfach mal in die "Wilde Zone" entsorgen, das Zusammenleben ist geprägt von Spießertum - wer keinen Zombie hat ist gesellschaftlich unten durch.
Fido
02. 05
Bologna an einem heißen Sommertag. Im Fahrstuhl eines Apartmenthauses stecken drei Menschen fest: Claudia, eine Studentin, die als Kellnerin jobbt, der junge Tomas, der mit seiner Freundin nach Amsterdam flüchten will, und Aldo, der ein Doppelleben führt: Denn der Familienvater ist ein psychopatischer Mörder. Keiner hört die Rufe der Eingeschlossenen, auch nach Stunden ist noch keine Hilfe in Sicht. Die Luft im Aufzug wird immer stickiger, und die Aggression unter den dreien nimmt zu. Vor allem Aldo kann sich kaum noch beherrschen. Dann geht plötzlich das Licht aus...
Noch einen kleineren Handlungsraum zu finden, als Gianluca Morozzi für sein Buch Panik wählt, dürfte schwierig sein, denn Panik spielt komplett in einem 1,30m x 0,95m x 2,20m großen Fahrstuhl
Nun stellt sich allerdings die Frage, ob solch ein beschränkter Raum ausreicht um knapp 190 (wenn auch etwas größer geschriebene) Seiten unterhaltsam zu füllen…
Bevor es in den Fahrstuhl geht, werden die drei Hauptakteure des Buches in eigenen Kapiteln gesondert mit ihrer Vorgeschichte präsentiert. Sonderlich viel erfährt man in diesen Kapiteln aber auch nicht – im Grund nicht viel mehr als schon aus dem Klappentext hervorgeht. Alsos Kapitel wartet noch mit etwas Blut und Ekel auf, denn er kommt direkt von einer "Folterung", Claudia will nach ätzender Arbeit als Kellnerin einfach nur Duschen und Tomas ist in Gedanken schon mit seiner Freundin im Zug nach Amsterdam.





