17. 03

Dr. Jeannie Ferrami, eine junge, ehrgeizige Psychologieprofessorin trifft im Verlauf ihrer Forschungen auf zwei junge Männer, die sich in allem aufs Haar zu gleichen scheinen. Der eine, Steve Logan, ist ein Mann, den sie lieben könnte. Der andere sitzt als Mörder im Gefängnis. Da wird Steve eines schrecklichen Verbrechens bezichtigt - und eindeutig als Täter identifiziert. Aber Steve schwört, dass es unschuldig ist. Gibt es noch einen dritten Zwilling?

Mal wieder einen Follett versucht ;) Bis jetzt hat mich noch keines seiner Bücher wirklich vom Hocker gehauen. [amazon asin="3404153235"]Mitternachtsfalken[/amazon] war ganz OK, [amazon asin="3404100263"]Die Nabel[/amazon] eigentlich ganz gut, aber in meinen Augen nicht „einer der besten Spionageromane der Nachkriegszeit“ wie es oftmals heißt.
Der Hintergrund von Folletts [amazon asin="3404129423"]Der dritte Zwilling[/amazon] ist definitiv interessant, Gen-Forschung, Klonen und dazugehörige ethischen Fragen sind eine gute Basis um einen interessanten Thriller zu schreiben, leider vergibt Follett die Chance kläglich.

Der dickste Minuspunkt des Buches: Die Spannung ist nahezu null. Nach wenigen Seiten weiß man worauf das ganze hinauslaufen wird. Die folgenden 500 Seiten plätschern dann recht öde und vorhersehbar vor sich hin um letzten Endes in den, bereits nach wenigen Seiten vermuteten, Schluss zu münden. Unter Thriller stell ich mich definitiv was anderes vor.

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