10. 08

Sie sind die berüchtigsten Ungeheuer aller magischen Welten: Die Orks. Doch diese gefräßigen Ungeheuer sind nicht bloß grausam, einfältig und hinterlistig. Manche Orks sind dazu berufen, die Welt zu retten. In geheimer Mission brechen Balbok und Rammar, zwei ungleiche Ork-Brüder, zum sagenumwobenen Eistempel von Shakara auf und setzen Ereignisse in Gang, die ihre Welt bis in den letzten Schlupfwinkel erschüttert.

Orks, Elfen, Zwerge, Menschen – typische Fantasie die Michael Peinkofer in „Die Rückkehr der Orks“ abliefert. Das Buch hat übrigens gar nichts mit „Die Orks“ von Stan Nicholls zu tun, auch wenn der Name das so suggerieren mag. Da hat sich wohl ein schlauer PRler gedacht „Bauen wir das Wort RÜCKKEHR in den Titel ein, dann kaufen die Leute unser Buch weil sie denken es sei die Fortsetzung“. Schlau schlau ;)

Peinkofer hat hier einen recht einfach zu lesenden, anspruchslosen – aber unterhaltsamen – Fantasyroman abgeliefert. Um etwas Humor in die Sache zu bringen, hat Peinkofer den Orks eine gehörige Portion Slapstick verpasst, was sicher nicht jedermanns Sache ist. Balbok als hagerer, für Orkverhältnisse recht schlauer Ork, und Balrok, als fetter besserwisserischer Ork erinnert schon etwas an Dick&Doof. Die ewigen Streitereien der beiden und die Beschimpfungen Balroks als „dummer Ork“ können einem nach einer Zeit schon etwas auf die Nerven gehen.

"Michael Peinkofer - Die Rückkehr der Orks" vollständig lesen

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