21. 01

Story: Die Berliner Studenten Cora und Thorsten werden Zeuge, wie ein mysteriöser Mann Hamburger über den Zaun eines verfallenen Hauses wirft. Cora drängt darauf, der Sache auf dem Grund zu gehen und so beobachten die zwei sowohl Mann als auch Haus. Nach einer Weile entdecken sie, was in dem Haus versteckt gehalten wird.
Mal sehen, ein deutscher Horror/Mystery-Streifen und dazu noch eine Amateurproduktion, dass dämpft die Erwartungen an den Film schon ziemlich und lässt schlimmes ahnen. Wenn dazu noch die Story auf drei Sätze reduziert werden kann, kommen schon leichte Zweifel auf, ob man sich den Film wirklich ansehen soll. Wie dem auch sei, ich habe mich durch die knapp 80min des [ofdb film="19406"]„Teufel von Rudow“[/ofdb] durchgeschlagen.

Beginnen tut der Film mit der Ermordung einer Blondine, die es durch ihre nicht vorhandenen schauspielerischen Fähigkeiten schafft, einem in 30 Sekunden so auf die Nerven zu gehen, dass man ihr den Tod gönnt. Wer sich jetzt denkt "Man, dass sieht zwar jetzt schon total billig aus, aber vielleicht geht es wenigstens mit ein paar Morden weiter" wird enttäuscht. Der Film hat nun schon 1/3 der Morde hinter sich, und der nächste lässt eine gute Stunde auf sich warten.

Was nun folgt, macht den Eindruck einer TKKG/???-Verfilmung. Unsere zwei Studenten spielen Hobbydetektiv, beschatten Mann und Haus und stellen sich dabei oft mehr als nur unglaubwürdig an. Zwischendurch passiert einfach minutenlang absolut nichts, wie z.B. eine total handlungslose Autofahrt, während der im Hintergrund ein kompletter Song mit dem viel sagendem Text "Ich brauch ein Milchshake" gesungen wird. Das passiert leider öfter mal, eigentlich könnte man sich die Handlung im FastForward ansehen, viel verpassen würde man nicht.

"Der Teufel von Rudow" vollständig lesen

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05. 12

Ipswich Kolonie in Massachusetts, im Jahr 1692: Fünf Familien, die alle über außergewöhnliche Kräfte verfügen, schließen sich zu einem Pakt des Schweigens zusammen. Nur eine Familie, die nach mehr Macht giert, wird verbannt- und verschwindet daraufhin spurlos. Bis heute… [mymore id="pakt"]Ipswich heute: Caleb, Reid, Tyler und Pogue sind Studenten an der Eliteschule Spencer Academy und erleben eine normale Jugend mit Schulstress, Parties und der Ersten Liebe. Tatsächlich aber sind sie die Nachkommen der Siedler von Ipswich und verfügen über dieselben besonderen Kräfte wie schon ihre Vorfahren. Sie sind schneller und stärker als ihre Altersgenossen und können zudem Gegenstände mit der reinen Kraft der Gedanken bewegen. Verbunden durch ihre gemeinsame Herkunft, sind die vier Jungs unzertrennlich. Doch als einer ihrer Mitschüler nach einer Party tot aufgefunden wird, beginnen sie, sich gegenseitig zu verdächtigen. Nach und nach kommen die Geheimnisse, die sich um den mysteriösen Pakt ranken, ans Licht. Was seit Jahrhunderten die Familien der vier Jungs beschützt hat, scheint ihnen nun zum Verhängnis zu werden.[/mymore]

Diesmal keine Komödie in der Sneak, sondern mit [ofdb film="106482"]Der Pakt[/ofdb] ein super ödes Teenie-Horror-Mysterie Gemisch.
Der Vorspann des Filmes ist ja noch recht stimmig, dass wär es dann aber auch schon. Story ist faktisch nicht vorhanden. Erklärungen für irgendwelche Dinge darf man den ganzen Film über nicht erwarten, Dinge die passieren passieren halt eben ;) Schockeffekte: nicht vorhanden, Spannung: nicht vorhanden, Schaupielkunst: nicht vorhanden.
Die Schauspieler wurden wohl nach dem Aussehen ausgesucht: ohne Sixpack und Model-Körper scheint hier gar nichts zu gehen. Ob derjenige dann über wenigstens elementare Schauspielkenntnisse verfügt, ist nebensächlich.
Am Ende gibt es dann noch ein paar SpecialFX zu bewundern: Ein Kampf mit Energiekugeln im DragonBallZ meets Matrix Style - klingt allerdings jetzt besser als es ist.
Das einzig halbwegs annehmbare war die Hardrock Filmmusik.

"Der Pakt - The Covenant" vollständig lesen

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23. 05

[amazon asin="3426627388"][/amazon]Die Lektüre dieses Buches hat sich etwas gezogen, nicht weil es zu dick wäre, nein, es lag eher an der mangelnden Spannung.
Worum gehts?
Wer ist die attraktive, doch völlig unzugängliche blonde Frau, die in das Haus in den Weinbergen gezogen ist?
Eine Lokalreporterin im verschlafenen Altenbach stellt sich diese Frage und befindet sich schon mitten in einem Mordfall, der alle zutiefst schockiert und erschreckt. Der Täter scheint keine Seele zu haben und Grauen aus einer fremden Welt bricht in das heimatliche Idyll.
Zur gleichen Zeit ermittelt Hauptkommissar Koerber in Dresden in einer Mordreihe an Mitarbeitern eines ehemaligen DDR-Forschungslabors. Die Spuren führen ihn nach Altenbach.
(Klappentext)

Der Klappentext klingt eindeutig vielversprechender als das Buch nachher ist. Was nach einem Mysterie Thriller klingt, entpuppt sich als ziemlich spannungsfrei dahinplätschernde Erzählung, bei der man nach wenigen Seiten schon weiß, wie das ganze Ende wird. Auch erscheint mir, selbst für ein Mysterie-Buch, der Gedanke an Forschungslabore im Dr. Frankenstein Style in der ehemaligen DDR doch etwas zu abgehoben.
Der Erzählstil des Autors ist auch eher ernüchternt. Irgendwie hat man den Eindruck vor einem Jugendbuch zu sitzen. Simpler Erzählspiel, kein Witz, kein Sex, keine Gewalt - total Jugendfrei und eintönig.

Recht ödes, unrealistisches Mysteriebüchlein ohne Spannungsbogen oder sonstige Höhepunkte. Muss nicht wirklich sein...

Als nächstes nehm ich mir wieder einen Kerr vor, kann nur besser werden ;)

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