Artikel mit Tag scifi
05. 04
David Rice hält sich für einen ganz gewöhnlichen Typen, bis er durch Zufall entdeckt, dass er ein "Jumper" ist.
Er kann sich in Sekundenschnelle nach Tokio teleportieren, direkt auf die Sphinx nach Ägypten - oder in die nächtstgelegene Bank. Alles ist möglich in seinem Leben. Doch dann heftet sich eine dunkle Geheimorganisation an seine Fersen:
Die "Paladine", angeführt von Roland, versuchen mit aller Macht, die Jumper auszulöschen und stehen kurz vor einem Durchbruch auf ihrer mehr als tausend Jahre währenden Jagd. Gemeinsam mit seiner bildhübschen Freundin und einem anderen, kampfeslustigen Jumper namens Griffin rüstet sich David zum finalen Showdown gegen die Paladine.
Jumper ist einer dieser Filme die man sich ansieht, denkt "naja, war halt so was" und sie ziemlich schnell wieder vergisst. Keine wirklichen Highlights, nicht was wirklich im Hirn haften bleiben würde.
Jumper macht einfach zu wenig auf der nicht uninteressanten Idee des "wild durch die Welt jumpens". Auch ist die Story ziemlich dünn. Warum, weshalb und wieso Jumper jumpen können bleibt unbekannt, warum die Paladine die Jumper töten (sehen wir mal von der mystischen "Nur Gott sollte solch eine Macht haben" Erklärung des Filmes mal ab) und woher diese kommen ebenfalls.
Der Film beschränkt sich eigentlich auf ein Katz und Maus Spiel von Jumper und Paladine. David versucht nicht getötet zu werden und versucht im Team mit Griffin den Paladinen an die Wäsche zu gehen. Das ist nicht gerade viel Substanz für einen Film, selbst wenn eben jener nicht mal 90 Minuten dauert.
Eins muss man Jumper aber lassen: Die Effekte des Filmes sind wirklich gut gemacht und er kann auch mit einigen schönen Panorama-Aufnahmen aufwarten – aber mehr leider auch nicht. Bestenfalls Durchschnitt und eine Notlösung wenn die Videothek sonst wirklich nichts mehr hergibt.
05. 02
Eigentlich bin ich bei Büchern, die auf dem Cover mit Douglas Adams oder Terry Pratchett verglichen werden immer etwas skeptisch, trotzdem habe ich Robert Rankings Die größte Show jenseits der Welt vom Wühltisch mitgenommen und bereue den Entschluss kein bisschen.
Echt unglaublich wie viele witzige und skurrile Dinge Rankings für dieses Buch eingefallen sind. Neben der Story rund um Raymond, der von der Erde gekidnappt wird und die Welt retten muss (die übrigens nur eine kleine Innenwelt im Bauch einer größeren ist) gibt es noch eine weitere Story rund um seinen Kumpel Simon auf der Erde. Auch auf der Erde passiert allerlei witziges, von einem Buch in dem die Zukunft geschrieben steht über die Verschwörungsgruppe BASTEI, die Satan Saat-Hahn anbeten hin zu drei Männern in Grau die Simon ans Leder wollen.
"Robert Rankin - Die größte Show jenseits der Welt" vollständig lesen
31. 12
Vor Kinostart konnte AvP2 schon mittels bescheuerten Marketings, in der Form eines "alle Gewaltszenen des Trailers werden durch schwarze Blöcke verdeckt" Trailer plus "Unzensiert im Kino!" Hinweises für etwas Aufmerksamkeit sorgen. Der Versuch mit "Gewalt im Kino" zu werben hatte doch schon Pathfinder recht erfolglos unternommen.
Aber wenden wir uns dem Film zu.
Wirklich viel erwartet man von einem Film wie AvP ja nicht wirklich: Action, Action, Action, sich kloppende Aliens und Predatoren und vielleicht eine nicht total dumme Story – mehr nicht. Irgendwie schafft es AvP2 aber nicht, diese nicht wirklich hohen Anforderungen zu befriedigen.
25. 10
Dracula in die Zukunft verlegen, ob das gut gehen kann? Nunja, der Versuch von Dracula 3000 ist auf jeden Fall aufs Übelste gescheitert. Bei diesem Film passt einfach überhaupt nichts zusammen. Als Anfangs das herrenlose Schiff im „Kaparten-System“ entdeckt wird, Ausschnitte aus den Videotagebücher dieses Schiffes eingespielt werden und die Crew beschließt das Schiff zur Erde zu bringen, musste ich unweigerlich an Event Horizon denken. Ich hätte an dieser Stelle wohl auch besser die Dracula DVD durch Event Horizon ersetzt, aber nun gut.
Schon die Charaktere sind die typischen B-Movie Klischees: der coole Captain (Casper Van Dien), die blöde Praktikantin (Alexandra Kamp – allein als ich die gesehen habe war mir klar, das der Film nicht viel sein kann), ein ständig bekiffter Schwarzer (Coolio), ein Schwarzer mit viel Arm und nicht so viel Hirn (Tommy Lister, der macht seine Sache als „Humvee“ eigentlich noch ganz gut), ein Superhirn im Rollstuhl (Grant Swanby) und eine hübsche Schiffschlampe Offizierin (Erika Eleniak). Um den B-Movie Cast komplett zu machen, darf auch Udo Kier als ehemaliger Captain mit ran.
Dieser tolle Cast darf nun 90 Minuten lang durch ein Raumschiff stolpern und tut dies ohne dass der Zuschauer auch nur im Entferntesten gut unterhalten wird.
21. 07
"George Orwell - 1984" vollständig lesen
02. 06
Story: Die Entwicklung eines "Heilmittels" für Mutanten Spaltet die Gesellschaft der Mutanten in zwei Lager: Die einen lehnen das Mittel ab, die anderen sehen es als Chance. Magneto nützt diese Gelegenheit, um einen neuen Kampf gegen die Menschheit zu starten. Das können die X-Men natürlich nicht hinnehmen, und versuchen Magneto aufzuhalten und den Frieden zwischen Menschen und Mutaten wieder herzustellen.
Im dritten Teil der X-Men Reihe dreht sich das Mutantenkarussel ganz schön. Mutanten sterben, neue tauchen auf, alte verlieren ihre Kräfte oder wechseln die Seiten - dass erfordert Geschick bei der Umsetzung, um den neuen genügend Tiefe zu verpassen. Genau das schafft Regisseur Brett Ratner (Rush Hour), der Brian Singer auf dem Regiestuhl ablöst, nur bedingt.
Mutaten, mit denen man in den ersten zwei Teilen mitgefiebert hat, werden recht unspektakulär von der Bildfläche gefegt, neue werden genau so kurz und unmotiviert eingeführt.
Das Ganze wirkt an allen Ecken gehetzt, zu viel Story die man in 100 Minuten pressen muss - vor allem wenn man den SpecialEffekts noch einen großen Anteil der Zeit zugestehen will.
Wenn also die Charaktere arg oberflächlich sind, wissen wenigstens die Effekte zu überzeugen? Größtenteils schon, sieht man von einigen Szenen der "Brücken-Verschiebung" einmal ab. Vor allem der letzte Teil des Filmes zeigt deutlich, wo ein großer Teil des Budgets versickert ist: Mutantenfähigkeiten en masse, Explosionen etc - Feuerwerk für die Augen.
Final muss gesagt werden, dass X-Men 3 der schlechtestes Teil der Saga ist. Man versucht zwar den Stil der ersten zwei Filme fortzuführen, scheitert aber vor allem an den Charakteren. Was bleibt ist eine zu oberflächliche, zu gehetzte Bombastorgie, der es irgendwie an Herz mangelt.
PS: Nach dem Abspann passiert noch etwas... See you again at X-Men 4?!


