20. 11

Inhalt: Der erfolgreiche Geschäftsmann Earl Brooks (Kevin Costner) ist gerade zum Philanthrop des Jahres gekürt worden und gilt als vorbildlicher Familienmensch, der seiner Frau Emma (Marg Helgenberger) und Tochter Jane (Danielle Panabaker) liebevoll verbunden ist. Niemand ahnt, dass nachts sein verborgenes Alter Ego Marshall (William Hurt) das blutige Zepter übernimmt - als gewiefter Serienmörder. Just als Polizistin Atwood (Demi Moore) seine Spur aufnimmt, knipst ihn ein Fotograf (Dane Cook) auf frischer Tat und erpresst ihn. (von kino.de)

Endlich mal keine flache Komödie oder ein langweiliger Horrorfilm in der Sneak. Bei [ofdb film="121736"]Mr. Brooks[/ofdb] handelt es sich um einen ruhigen, aber trotzdem spannenden Thriller.
Kevin Costner darf als schizophrener Mörder auch mal einen Bad-Guy spielen, der einem trotzdem den ganzen Film über sympathisch ist. Zur Darstellung seiner „bösen Gedanken“ wurde eine Interessante Art gewählt: Earl besitzt ein zweites Ich, welches im Film als richtige Person auftreten darf und mit dem er sich unterhält. Mag einige an Fight Club erinnern, nur mit dem Unterschied das Earl sich bewusst ist, dass dies sein Alter Ego ist.

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10. 11

Um Weihnachten bei ihrer Familie zu verbringen, nutzt eine College-Studentin (Emily Blunt) eine Mitfahrgelegenheit vom Schwarzen Brett. Leider entpuppt sich das Auto als veritable Schrottkiste und der Fahrer (Ashton Holmes) als Freak. Die Reise über verschneite Highways gerät zum Ärgernis, da ihr Mitstudent ein verkorkster Stalker ist, der plumpe Annäherungsversuche unternimmt. Als er dann eine Abkürzung durch eine verschneite Waldstraße wählt und hoffnungslos in einer Schneewehe stecken bleibt, beginnt eine furchtbare Alptraum-Nacht. (von Kino.de)

Ohgott, Horrofilm, dessen größter Horror von seiner Langeweile ausging.
Wenigstens kann der Film nicht teuer gewesen sein, da er zu 80% in einem Auto und in einer Schneewehe spielt.
Die Schauspieler sind ziemlich mies, vor allem Ashton Holmes guckt meist nur sau doof, mit einem Gesichtsausdruckt der nicht zu aktuellen Situation passt - wenigstens nimmt man ihm so den Stalker ab. Er glänzt auch durch tolle Handlungen wie "wir nehmen eine Abkürzung über eine kleine, total zugeschneite Straße" - grandioser Charakter.

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10. 11

Eine neue Komödie der Gebrüder Farelly, sie ja schon mit "Verrückt nach Mary" zeigten, dass sie nicht unbedingt politisch korrekt sind.

Story: Junggeselle Eddie (Ben Stiller) kann dem Druck seines Vaters Doc (Jerry Stiller) und seines besten Freundes Mac (Rob Corddry) nicht mehr standhalten und beugt sich ihren Forderungen: seine Ansprüche herunterschrauben und den nächsten Fang ehelichen. Der heißt Lila (Malin Akerman), ist eine verführerische Blondine und nach kurzer Romanze entzückt über den Heiratsantrag, den ihr Eddie unterbreitet. Doch schon am dritten Tage ihrer Flitterwochen trifft er die Liebe seines Lebens, Miranda (Michelle Monaghan). (von kino.de)

"Nach 7 Tagen - Ausgeflittert" vollständig lesen

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10. 11

Die Story von [ofdb film="111782"]Die Todeskandidaten[/ofdb] ist mehr als nur überschaubar:
Der TV-Produzent Ian Breckel möchte eine neue Show produzieren, die Millionen Menschen im Internet ansehen sollen. Zu diesen Zweck organisiert er sich zehn zum Tode verurteilte Schwerverbrecher, aus Gefängnissen auf der ganzen Welt, und setzt sie auf einer einsamen Insel aus. Die Aufgabe der Zehn ist denkbar einfach: Alle Konkurrenten umbringen, denn dem letzten Überlebenden des Spiels werden die Freiheit und viel Geld versprochen.

Bei "Die Todeskandidaten" handelt es ich wieder um ein WWE Films Machwerk, die ja schon mit The Marine zeigen, dass sie keine guten Filme produzieren können.
Diesmal darf "Stone Cold" Steve Austin zeigen, dass er besser beim Wrestlen bleibt als sich als Schauspieler zu versuchen - Statur und Mimik wie ein Kühlschrank.

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11. 09

Das war mal wieder eine Sneak… Bei Superbad kann ich es absolut nicht verstehen, wie der Film gute Wertungen bekommen konnte…
Die Story ist sogar für eine Teenie-Komödie dünn: Drei Kumpels sollen für eine Party Alkohol besorgen, damit wollen sie dann Mädels abfüllen um endlich einmal Sex zu haben. Das wars an Story.

Vor 10 Jahren hätte ich etwas vulgäres, niveauloses wie Superbad vielleicht noch einigermaßen witzig gefunden, aber mittlerweile…. Wenn jeder zweite Satz mindestens ein ficken, Muschi oder Schwanz enthält, mag das für manche witzig sein - für mich irgendwie nicht mehr so richtig. Das einzig teilweise witzige in Superbad sind die zwei Anarcho-Cops, die sich im Dienst betrinken und auf Straßenschilder schießen (Wirklich witzig ist z.B. der „Oh scheiße, die Cops!“ Spruch). Allerdings wars das dann auch schon, der Rest ist arg vulgär, wobei man auf „Gags“ wie Menstruationsblut auf der Hose nach dem Tanzen auch erstmal kommen muss…

Fazit: Vielleicht witzig für 12 jährige, das wars dann in meinen Augen aber auch schon. Meilenweit von anderen Apatow Filmen entfernt (der bei Superbad auch nur Producer war).
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21. 08

Endlich mal wiedre so richtiger Müll in der Sneak ;) Video Kings bezeichnet sich selber als "Trash Komödie", viel mehr als Müll ist auch wirklich nicht rausgekommen.

Inhalt: Die Kumpels Flo & Hotte fristen ihr armseliges Dasein in einer mies laufenden Videothek in Berlin-Neukölln. Mit seinen Ballonhosen und dem mit der Axt gezogenen Frontscheitel setzt Hotte (Wotan Wilke Möhring) auch für eingefleischte Proleten neue Maßstäbe der Geschmacklosigkeit. Sein „King“-Kollege Flo (Fabian Busch), der sympathische Verlierer, hat derweil ganz andere Probleme am Hals. Eines trägt Schlips und heißt Finanzamt, das andere ist brünett, kann verschärft Stöhnen, heißt Ramona (Monica Nancy Wick) und will einfach nicht den ersten Schritt machen. Schöne Scheiße. In den weiteren Rollen Bela B., Oliver Korittke, Peter Thorwarth, Carolina Vera,
Badesalz und Til Schweiger.
(aus der offiziellen Pressemappe des Filmes)

Dieses low Budget Werk spielt fast komplett in der Videothek, und mutet damit etwas wie die deutsche Version von Clerks an - nur schlechter. In dem Film funktioniert so gut wie gar nix. Die Schauspieler sind mies, die Witze sind mies, die Filmanspielungen größtenteils total Misslungen usw usw
Das einzig witzige kommt ca 5min vor Schluss des Filmes: Ein Kurzauftritt von Badesalz und Till Schweiger, die einzige Stelle wo ich wirklich lachen konnte. Die restlichen 90 Minuten wartete ich ungeduldig auf das Ende des Filmes ;)

Ihr wollte eine deutsche Komödie sehen? Guckt Bang Boom Bang. Ihr wollt einen Film über zwei Typen in irgendnem Laden? Guckt Clerks. Ich wollt Badesalz? Kauft euch ne CD von denen. Tut was immer ihr wollt, aber das Geld für Video Kings spart ihr euch am besten ;)

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27. 06

Eine erfrischende, schwarze, britische Komödie über ein Thema, dass eigentlich gar nicht so witzig ist: Eine Beerdigung.

Eigentlich keine große Sache: Heute soll die Trauerfeier für Daniels verstorbenen Vater stattfinden – aber alles läuft ganz anders als geplant. Angefangen damit, dass der zuerst gebrachte Sarg die „falsche“ Leiche enthält, dass Daniels Bruder sein Geld für ein erster Klasse Flugticket ausgegeben hat und nun die hälfte der Beerdigungskosten nicht mehr zahlen will/kann, dass ein kleinwüchsiger Freund seines Vater prekäre Details ans Tageslicht bringt bis hin zu dem Umstand, dass der Verlobte seiner Cousine versehentlich Drogen genommen hat, und so auf seinem ganz privaten Drogentrip während der Beerdigung ist. Definitiv keine Trauerfeier wie jede andere.

Eine Beerdigungskomödie, kann so etwas gut gehen? Jop, kann es :) Herausgekommen ist eine sehr schwarze, britische Komödie die grandios zu unterhalten weiß. Der Plot ist simpel, die Schauspieler meist unbekannt – macht aber ganz und gar nichts, wenn die Gags sitzen.

"Sterben für Anfänger" vollständig lesen

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27. 06

The Flying Scotsman erzählt die Lebensgeschichte des Schotten Graeme Obree:
Graeme ist in seiner Jugend ein Außenseiter und entdeckt durch ein Weihnachtsgeschenk seiner Eltern den Spaß am Fahrradfahren. Auch als Erwachsener hat Graeme es nicht einfach. Sein Fahrradgeschäft muss er schließen und er tingelt als Fahrradkurier durch die Gegend, nimmt aber nebenher erfolgreich an lokalen Straßenrennen teil. Auf einer seiner Kurierfahrten entdeckt er eine neue Sitzposition, die ihm höhere Geschwindigkeiten erlaubt und beschließt, den schon seit mehreren Jahren bestehenden Bahnrad-Stunden-Weltrekord zu knacken. Für diesen Zweck zimmert er sich selber ein Rad zusammen, von dem er sich den nötigen Erfolg erhofft. Der erste Rekordversuch scheitert zwar, der zweite, nur 20 Stunden später, gelingt aber. Allerdings gerät Obree ins Visier der Funktionäre, denen der Underdog mit der „hässlichen“ Sitzposition auf seinem eigenwilligen Rad ein Dorn im Auge ist.

Eigentlich ein typisches Underdog Biopic. Junger, unbekannter Schotte kommt aus dem Nichts, bringt ein Fahrrad aus Schrott und Waschmaschinenteilen mit und knackt den Stundenweltrekord im Bahnradfahren.
Allerdings wird das ganze recht überzeugend auf die Leinwand gebracht. Nicht allzu viel Pathos, nicht allzu viel Leerlauf. Die Erfolge werden ausführlich geschildert, die Tiefen wie Depression und Alkohol auch angerissen. Das eine Lebensverfilmung nicht mit unglaublicher Action und Spannung aufwarten kann, sollte klar sein.
Schön, dass der „böse“ Funktionär Deutscher war, schon lang keinen Film mit bösen Deutschen mehr gesehen ;)

"The Flying Scotsman" vollständig lesen

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