07. 06

Der neue Film der "[ofdb id="49739"]Shaun of the Dead[/ofdb]" Leute :)

Story: Nicholas Angel ist wohl der beste Cop Londons, allerdings ist er seinen Vorgesetzten zu gut. Deshalb wird er in das Provinznest Sandford, wo eigentlich gar nichts passiert. Allerdings mehren sich tödliche Unfällen, die in Angels Augen eindeutig Morde waren. Es macht sich also daran, dass ganze genauer zu Untersuchen, obwohl er dabei nicht gerade auf viel Unterstützung stößt.

Frische, unterhaltsame Cop-Film Hommage ganz im Stil von Shaun of the Dead. Der Film schafft es Humor mit Story und ausreichender Charakterzeichnung zu verbinden. Das ganze beginnt recht dialoglastig, aber selbst hier wird genug Wortwitz im britischen Style eingestreut, um den Zuschauer sehr gut zu unterhalten. Auch sitzt fast jeder Joke - Humor funktioniert also auch ohne extreme platte Gags und Fäkalhumor. Gegen Ende bedient man sich dann dem typischen Cop-Actionfilm ala Bad Boys und lässt Angel auch mal etwas richtige Action erleben.

Zwischendrin werden noch einige Gore-Einlagen eingestreut, die Morde sind teils schon etwas blutig (vor allem die Kirchturmaktion), auch hier bleibt sich Regisseur Edgar Wright.

Fazit: Sehenswerter Film mit erfrischend anderem Humor, unbedingt ansehen wär schon bei Shaun of the Dead seinen Spaß hatte (und sich nicht am bescheuerten deutschen Zusatztitel "Zwei abgewichste Profis" stören lassen).
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26. 05

Viel Streß - deshalb wenig Text im Blog. In die Sneak ging es aber trotzdem noch. Vor zwei Wochen lief Goal 2, der war so öde, dass ich darüber gar nicht viele Wörter verlieren will.

Letzten Montag lief etwas, was so absolut gar nicht in eine Sneak gepasst hat: Du bist nicht allein.

Story: (von der Verleihseite) Als die schöne, energiegeladene Jewgenia neben Familie Moll zieht,entdeckt Hans Moll ein Gefühl, das er längst vergessen hatte: verliebt sein, glücklich sein, die aufgeregte Hoffnung eines Verzückten. Er pflegt sich, macht kleine Geschenke, ist aufmerksam und charmant: Mitten in der Einsamkeit der Arbeitslosigkeit wird Hans Moll ein anderer Mensch. [mymore id="dbna"]Seine Frau indes ist mit Wichtigerem, mit ihrer neuen Arbeit beim Wachdienst beschäftigt, mit den Parolen der Motivationstrainer, mit der steilen und unverhofften Karriere von der Wurstverkäuferin zur Wachhabenden. Die Ex-Schauspielerin Frau Wellinek und ihr Mann, der ehemalige Physiker sind auch nicht mehr das, was sie mal waren. Sie haben Zeit, aber keine Arbeit. Sie haben Alternativen, aber keine richtige Perspektive. Sie alle entdecken die Sehnsucht nach einer Chance, alles von vorn zu beginnnen und sich selbst ins Leben zurückzuholen.[/mymore]

Der Film ist definitv nichts für die Sneak in einem Cinestar. Der Film erzählt ganz ruhig das Leben einiger Arbeitsloser und wie sie sich so durchs Leben schlagen. Das ganze ohne groß Action oder Spannung einzubauen, einfach straight forward die Charaktere ihr Leben zeigen lassen.
Ich fand den Film eigentlich ganz gut, nur erwartet man in einer Sneakvorstellung nicht wirklich einen Film, der viel besser in einem Programmkino, auf 3Sat oder auf Arte aufgehoben wäre. Dementsprechend viele Leute haben die Sneak auch verlassen.

Montag werden wir uns lieber Fluch der Karibik 3 ansehen, der Spoiler der Sneak deutet nämlich auf nix dolles hin.
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10. 05

DAS war mal wieder eine typische Will Ferell Komödie.

Chazz und Jimmy sind DIE Stars der Eislaufszene. Bei den olympischen Spielen landen sie beide auf Platz eins, die Siegesfeier auf dem Treppchen nutzen sie um eine Handfeste Prügelei anzufangen. Dies zieht für beide eine Lebenslange Sperre für das Herreneiskunstlaufen mit sich. Nach einigen Jahren merken sie, dass die Sperre wirklich nur fürs Herreneiskunstlaufen gilt. Sie raufen sich zusammen und treten als erstes reines Herrenteam im Paarlauf an.

Wieder ein Will Ferell in einer flachen Komödie, ähnlich Ricky Bobby. Was will man aus solch einer Story (Herrenteam im Eiskunstlauf) auch sonst machen ;)

Trotzdem unterhält der Film recht gut. Ferell gibt einen Anti-Eiskunstläufter im Style eies Rockers. Ihm zur Seite steht Jon Heder, den man vielleicht aus Napoleon Dynamite kennt. Das ganze läuft streng nach Schema 0815 ab (das böse andere Team, die Romanze etc pp), aber die beiden Hauptdarsteller reißen das durch Overacting alles wieder raus.

Sicher kein Meilenstein, aber witzige Unterhaltung zur Entspannung. Scheinbar war Stranger than Fiction doch nur eine Ausnahme in der Ferellchen Filmographie.
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02. 05

Diesmal gab es den neuen Paul Verhoeven Film in der Sneak zu gehen: Black Book.

Story:Die jüdische Sängerin Rachel Stein befindet sich auf der Flucht vor den Nazis. Nachdem zuerst ihr Versteck von einer Bombe zerstört wird und dann auch noch die Flucht nach Belgien scheitert, schließt sie sich dem Widerstand in Den Haag an. Sie bekommt den Auftrag, den Chef des Sicherheitsdienstes zu verführen, um an Informationen zu kommen - aus diesem Auftrag entwickelt sich allerdings richtige Liebe. Auch muss Rachel erkennen, dass auch im Widerstand nicht alles so läuft wie es scheint.

Nach nicht wirklich anspruchsvollen Filmen wie Robocob, Showgirls oder Starship Troopers wagt sich Paul Verhoeven nun einmal an ein ernsteres Thema. Dies gelingt ihm erstaunlich gut. Black Book ist von allem etwas: Drama, Thriller und etwas Erotik.

"Black Book" vollständig lesen

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24. 04

Nach einiger Zeit Pause gab es gestern mal wieder eine Sneak. Geboten wurde diesmal "Flyboys - Helden der Lüfte"

Bei der Geschichte orientierte man sich wohl lose an historischen Fakten.
Noch bevor die USA in den ersten Weltkrieg eintraten, kämpften einige amerikanische Piloten auf Seite der Franzosen, und zwar in der Lafayette Escadrille. Genau um eine solche Gruppe (heroischer) amerikanischer Piloten geht es hier.

Zu viel Realismus darf man allerdings nicht erwarten, alles wirkt arg geleckt. Teilweise fühlt man sich an den unrühmlichen Pearl Harbor erinnert. Die Hauptfigur ist der typische aalglatte Held, die deutschen (meist) Böse, der "Quotenschwarze" ist dabei und eine schnulzige Lovestory darf auch nicht fehlen.

Die Luftkämpfe sind natürlich 100% CGI - Flugzeuge aus dieser Zeit dürften nicht mehr so einfach zu finden sein ;) Größtenteils sind die Dogfights wirklich gut animiert, nur teilweise treten die CGI deutlich zu tage. Allerdings scheint der Physikbeauftragte der CGI-Firma wohl gerade Urlaub gehabt zu haben, wenn man sich die waaghalsigen Flugmanöver ansieht. Ich behaupte einfach mal, dass bei 75% der Manöver die Maschinen einfach in der Luft auseinander gebrochen wären - solche Aktionen kann man mit Holz&Stoff-Flugzeugen einfach nicht fliegen.

Was am Film stört, ist die viel zu lang und kitschig geratene Lovestory (das ging in Pearl Harbor doch auch schon schief...). Die Szenen sorgen für viel langeweile und pushen den Film auf stolze 140 Minuten Laufzeit.

Flyboys kann man sich auf DVD ruhig einmal ansehen Zwecks seichter Unterhaltung - für viel mehr ist der Film allerdings nicht zu brauchen.
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03. 04

Eine leichte Komödie - perfekte Entspannung nach nem stressigen Tag :)

Die Story ist eigentlich ziemlich simpel: Doug (Tim Allen), Woody (John Travolta), Bobby (Martin Lawrence) und Dudley (William H. Macy) befinden sich alle in einer Midlife-Crisis. Doug wird von seinem Sohn für uncool gehalten, Woody hat seine Frau und sein Vermögen verloren, Bobby steht total unter dem Pantoffel seiner Frau und Dudley ist ein hoffnungsloser Computergeek. Aus dieser Stimmung heraus beschließen sie, in Erinnerung an die guten alten Zeiten als Bikergang "Wild Hogs", einen Roadtrip auf ihren Motorrädern zu unternehmen. Neben diversen kleineren Missgeschicken bekommen sie auch Ärger mit einer richtigen Bikergang: den "Del Fuegos"angeführt von Ray (Ray Liotta).

Über den Film lässt sich nicht wirklich viel schreiben. Er ist definitiv kein ganz großes Kino und man wird sich wohl auch nicht sonderlich lang an ihn erinnern. Allerdings sind die 90 Minuten während des Filmes sehr kurzweilig und unterhaltsam. Einige Witze sind etwas platt, ab und an gibt es ein paar Längen - aber größtenteils ist der Film gelungen.
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27. 03

Gestern gab es mal wieder richtigen Schund in der Sneak zu sehen: The Marine

Die Story ist sowohl banal als auch unoriginell:
Der Marine John Triton wird wegen Befehlsverweigerung während eines Irakeinsatzes aus der Army geworfen. Wieder zu Hause ist er mit seiner Frau zur falschen Zeit am falschen Ort, denn seine Frau wird von flüchtigen Diamanträubern gekidnapt. Triton macht sich auf die Verfolgung, um seine Frau zu retten.

Wow - mal ein ganz neuer Plot....
Der Film fängt schon mit einer Szene im Irak an, die Erinnerung an schlechte, hirnlose, alte Dschungel-Action-E-Movies. Wobei das billige, patriotische Filmlogo sogar für einen alten Action-Kracher schlecht wäre.
Weiter geht es mit dämlichen Dialogen, von denen ca 80% für den Film irrelevant sind. Die Story hangelt sich von Plothole zu Plothole, damit man währenddessen nicht einschläft, sorgen ab und an Explosionen für die nötige Lautstärke, um schlafende Cineasten zu wecken.
Der Regisseur scheint eh seine Freunde an Explosionen zu haben, bei denen der Hauptdarsteller sich theatralisch mittels eines Hechtsprunges retten darf. Dieses Bild bekommt man nämlich einige Male zu sehen. Noch besser scheint ihn aber das "Held läuft durch Wald/Sumpf" Thema gefallen zu haben, dass wird einem nämlich leider noch viel öfter serviert, wobei es immer gleich langweilig und sinnlos ist ;)

"The Marine" vollständig lesen

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14. 03

Diese Woche lief in der Sneak Home of the Brave, ein Drama über vier amerikanische Soldaten, die aus dem Irakkrieg zurückgekehrt sind.

Die allgemeine Aussage des Filmes deckt sich mit diesem Spiegelartikel: Viele Heimkehrer leiden nach ihrer Heimkehrt unter psychischen Problemen.

Ich war von dem Film eigentlich positiv überrascht, größtenteils setzt er sich ohne den typischen Patriotismus kritisch mit dem Thema auseinander.
Allerdings ist unter den vieren auch einer der typischen Filmsoldaten, der am Ende wieder freiwillig zurück in den Irak geht und einen patriotischen Brief in die Heimat schreibt. Dies hat mich aber weitaus weniger gestört als manch anderen im Kino. Es wird wohl auch eben genau diesen Typ von Soldaten geben, der wirklich hinter den Prinzipien "Kampf fürs Vaterland und Kameradschaft" steht. Kann man jetzt verstehen oder nicht.

Dieses gespaltene Bild führt allerdings dazu, dass der Film scheinbar keine eigene Message rüberbringt, dafür sind die verschiedenen Schicksale in ihrem Ausgang zu verschieden. Er scheint vielmehr die Situation nur zeigen zu wollen.

Problem: Für deutsches Publikum, welches (zum Glück) mit diesen Problemen meist nicht direkt konfrontiert ist, nicht soo sonderlich interessant (selbiges galt ja auch für The Wind that shakes the Barley).
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