07. 03

Eigentlich haben Chief Inspector Even Longer und seine rechte Hand Inspector Very Long dem Wixxer vor drei Jahren das Handwerk gelegt. Doch nun taucht eine Liste mit Todeskandidaten auf, auf der nicht nur Very Long, sondern auch die schöne Victoria Dickham steht, Geliebte von Even Longer und Tochter des berühmten Ex-Chefs von Scotland Yard, Lord David Dickham. Das heißt: es muss einen neuen Wixxer geben, und wieder könnte sich jeder hinter der Totenkopfmaske verbergen. (von movies.yahoo.de)

Den ersten Teil vom Wixxer fand ich ziemlich witzig, umso gespannter war ich, als am Montag der zweite Teil in der Sneak lief. Die paar Meinungen anderer Kinobesucher, die ich nach der Sneak aufgeschnappt habe, waren eigentlich alle voll des Lobes. Vielleicht war ich einfach nicht gut drauf, aber ich fand den zweiten Teil des Wixxers ziemlich enttäuschend.

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28. 02

Schon wieder ein Film, wo der Trailer verdammt cool aussah und der komplette Film nachher enttäuschte.

Story: Mafioso Buddy "Aces" Israel hat einen Deal mit dem FBI ausgehandelt: Er liefert seine Mafiakollegen rund um Boss Sparazza aus und wird im Gegenzug ins Zeugenschutzprogramm des FBI aufgenommen. Das passt Sparazza natürlich nicht so ganz und er setzt ein hohes Kopfgeld auf Israels Kopf aus. Dieses Kopfgeld führt dazu, dass sich gleich eine Horde von Söldner auf den Weg zu Buddy Israel macht, um das Kopfgeld zu kassieren. Das FBI versucht dies zu verhindert und seinerseits Buddy Israel zuerst in die Finger zu bekommen.

Der Trailer verspricht stylische Gangsteraction in der Art von Snatch, Bube Dame König Gras oder diversen Tarantinos. Was letzten Endes bei herausgekommen ist, ist von allem etwas aber nichts richtig.
Der Beginn ist schon ziemlich zäh. Es werden in epischer Breite unzählige Charaktere eingeführt, die teilweise ziemlich direkt nach der Einführung schon ins Gras beißen - tolle Wurst.

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21. 02

Die zwölfjährige Ofelia reist mit ihrer schwangeren Mutter zu deren neuen Ehemann, Franco-General Vidal, der in den spanischen Wäldern Jagd auf eine Guerilla-Gruppe macht. Ofelia entdeckt ein steinernes Labyrinth und macht Bekanntschaft mit einem Faun, der ihr offenbart, sie sei die verlorene Prinzessin eines unterirdischen Königreichs und müsse drei Aufgaben erfüllen, um dorthin zurückzukehren. Zugleich zwingt die unfassbare Brutalität Vidals den Widerstand dazu zu handeln. (von de.movies.yahoo.com).

Was man im Vorfeld über Pan's Labyrinth hörte, war ja voll des Lobes, "Geniestreich von Guillermo del Toro", "Meilenstein des Films" usw. Leider war ich nach dem Kinobesuch doch etwas enttäuscht.

Vielleicht hatte ich auch nur die falschen Erwartungen an den Film. Erwartet habe ich, ein Märchen für Erwachsene im "Alice im Wunderland" Stil, eingebettet in eine Realhandlung zur Zeit des spanischen Bürgerkrieges (das hat für mich der Trailer mal suggeriert). Leider bekommt man etwas anderes geboten.
Die Realfilmhandlung nimmt einen Großteil der Zeit ein, und hat dazu teilweise noch einige Längen. Die märchenhafte Fantasywelt Ofelias nimmt nur recht wenig Filmzeit für sich in Anspruch.

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10. 02

Zwar etwas verspätet, aber letzte Woche gab es auch eine Sneak, diesmal „Lonely Hearts Killers“.

Der Film basiert auf einer wahren Begebenheit.
Das Gaunerpärchen Raymond Fernandez und Martha Beck hat sich auf allein stehende, reiche Frauen als Opfer spezialisiert. Raymond versucht über Kleinanzeigen ihr Herz zu erobern, um später an ihr Geld heranzukommen. Martha, die als Raymonds Schwester auftritt, kämpft mit rasender Eifersucht, sie kann es nicht ertragen Raymond in den Armen einer anderen Frau zu sehen- was sie letzten Endes zu zahlreichen Morden treibt.
Die beiden Polizisten Elmer Robinson und Charles Hildebrandt versuchen ihnen das Handwerk zu legen. Vor allem Elmer ist mit Enthusiasmus bei der Sache. Eines der Opfer des Pärchens hat Selbstmord begangen, und Elmer sieht in der Verhaftung der Gauner eine Möglichkeit, mit seinem Gewissen ins Reine zu bekommen, denn auch er hat seine Frau durch Selbstmord verloren.


Was in der Story nach einem Thriller oder Polizeifilm klingt, ist nicht wirklich einer. Das Erzähltempo ist relativ langsam, die Geschehnisse sind vorhersehbar und die ganze Story hat deshalb relativ wenig Spannung. Es erwartet den Zuschauer eher eine Charakterstudie im Film-Noir Stil.
Elmer Robinson, gespielt von John Travolta, ist der typische abgefuckte Cop. Nach dem ungeklärten Selbstmord seiner Frau macht er bei der Mordkommission nur noch Papierkram, das Verhältnis zu seinem eigenen Sohn ist ziemlich zerstört, er hat ein Verhältnis mit seiner Sekretärin, ist aber nicht im Stande dazu zu stehen. Er versucht das Verhältnis von der Öffentlichkeit und seinem Sohn zu verstecken. Nach dem Selbstmord eines Opfers des Gangsterpärchens sieht er das als die Chance, den Tod seiner Frau zu verarbeiten. An diesen Strohhalm klammert er sich mit Verbissenheit.

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30. 01

Für den Inhalt zitiere ich mal die 3L Filmverleihseite:
Christoph Maria Herbst, Cosma Shiva Hagen, Carsten Strauch, Rainer Ewerrien und Nina Kronjäger in dem Komödien-Highlight 2007.
Zwei benachbarte Krankenhäuser im Wettbewerb gegeneinander. Und nur eines wird überleben. Während das St. Georg Krankenhaus auf Hypermodernität und Effizienz setzt, versucht die Eichwaldklinik mit Hilfe eines vierschrötigen Ex-Animateurs das Motto „Zuspruch, Spass und Alkohol“ in die Tat umzusetzen. Und in beiden Häusern fallen alle Tabus im Umgang mit den Patienten und deren Organen.


Komödienhighlight würde ich das, was uns dort gestern in der Sneak präsentiert wurde, aber absolut nicht nennen.
Die wenigen Lacher kann man an einer Hand abzählen, die restliche Zeit döst man im Anbetracht des zähen, langatmigem Spiels, im Kinosessel vor sich hin. Der Film versprücht die Eleganz einer billigen TV Produktion, und dem passt der Humor und die schauspielerische Leistung sich an.
Christoph Maria Herbst überzeugt als Arschloch Klinikchef - spielt aber eigentlich auch nur seine Strombergrolle (diesmal hat mit weißem Kittel an). Cosma Shiva Hagen ist einfach nicht witzig (warum sagt der das keiner?) und bei Carsten Strauch (der auch Regie führt und das Drehbuch mitgeschrieben hat) und Rainer Ewerrien (Drehbuch) merkt man, dass sie nicht wirklich Schauspieler sind.

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23. 01

Nach langer Pause mal wieder Sneak - und nach viel Schrott endlich mal ein wirklich guter Film in selbiger: Schräger als Fiktion

Story: Schriftstellerin Kay Eiffel (Emma Thompson) ringt mit sich, wie sie ihren letzten und möglicherweise besten Roman abschließen soll - sie muss sich nur noch ausdenken, wie sie ihre Hauptperson, Harold Crick, am besten umbringen kann, dann wäre ihr Buch fertig. Sie hat jedoch keine Ahnung, dass Harold Crick (Will Ferrell) in der wahren Welt auf unerklärliche Weise tatsächlich am Leben - und sich plötzlich ihrer Worte bewusst ist, die nur er hören kann! Fiktion und Realität prallen aufeinander, als der zunehmend bestürzte Harold begreift, was Kay mit ihm vor hat und sich mit Händen und Füßen dagegen zu wehren beginnt. Denn er muss dringend einen Weg finden, wie er das Ende ihres Romans (und sein eigenes) abwenden kann...

Eine wirklich sehr gute (tragische) Komödie, die von den erstklassigen Schauspielern lebt.
Der Name Will Ferrell steht ja eher für eher flachere Kost (Ricky Bobby, Party Animals, Wedding Crushers...) - aber hier darf er zeigen, dass er auch ernstere schauspielerische Rollen übernehmen kann (ähnlich wie Jim Carry in der Truman Show). Ferrell spielt den ruhigen, langweiligen Steuerprüfer Harold sehr glaubwürdig und die ihm zur Seite stehenden Darsteller stehen dem um nichts nach.
Dustin Hoffmann, als etwas schrulliger Literaturprofessor, Emma Thompson als (sehr überzeugende!) nikotinsüchtige Schriftstellerin Kay Eiffel mit Schreibblockade und Maggie Gyllenhall als (süsse) Bäckerin - super Leistungen quer duch die Bank.

Intelligente, witzige Komödie mit sehr gut aufspielender Besetzung, die über die ganze Laufzeit hin unterhaltsam bleibt - ein Kinoticket welches sich lohnt.

Kinostart ist der 8.2.2007 und Trailer gibts auf der offiziellen Page.
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19. 12

Jahre nachdem der missbrauchte und ungeliebte Billy seine Mutter und deren Liebhaber auf brutale Weise umbrachte, ist der einstige Tatort in ein Studentenwohnheim umgewandelt worden. Über die Weihnachtsferien halten sich dort acht Mädchen der Schwesternschaft sowie die Aufseherin auf. Als die Mädchen durch mysteriöse Anrufe terrorisiert werden und schließlich eine von ihnen verschwindet, wird schnell klar, dass Billy ins Haus zurückgekehrt ist, um sein grausames Spielchen fortzusetzen. (von moviemaze.de)

Passend zur Weihnachtszeit ein Weihnachtsfilm in der Sneak, ok.. eher ein Weihnachtsslasher, aber egal.
Bei Black Christmas handelt es sich um ein Remake des gleichnamigen Horrorfilms aus dem Jahre 1974 (von dem ich bis heute noch nie etwas gehört habe). Rausgekommen ist ein Film, der versucht mit Blut und hübsch aussehenden, greischenden Mädels zu unterhalten. Problem: Für einen Slasher ist der Gore zu eintönig, für einen normalen Film die Story einfach zu bescheuert und unlogisch.

Der Regisseur scheint eine Vorliebe für Augäpfel gehabt zu haben, denn ca. 90% der Kills laufen darauf hinaus, dass dem Opfer der Augapfel rausgerissen, rausgedrückt, rausgestochen oder anderwärtig entfernt wird. Nicht gerade sonderlich kreativ, wenn man das den ganzen Film über serviert bekommt. Da konnte sogar Jason mit seiner Machete mehr Moves vollführen.

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12. 12

1920, verroht vom 1. Weltkrieg, tritt das Britische Empire als brutale Besatzermacht in Nordirland auf. Als die Soldaten seinen Freund vor den Augen der Mutter totschlagen, schließt sich Medizinstudent Damien O'Donavan dem bewaffneten Widerstand an. An der Seite seines Bruders Teddy und des eloquenten Dan zieht er für die Irish Republican Army in den Partisanenkrieg, den die Briten mit Folter und Exekutionen beantworten. Schließlich begräbt der Friedenvertrag das Kriegsbeil zunächst. Während Damien wegen der Teilung Irlands Verrat an irischen Idealen wittert, begrüßt Teddy den Friedensvertrag. Doch statt dem lang ersehnten Frieden entbrennt ein erbitternder Bürgerkrieg, und auch Damien und Teddy stehen plötzlich auf verschiedenen Seiten.

Klingt nicht gerade nach Popcornkino? Ist es auch nicht, The Wind that Shakes the Barley ist schon etwas anspruchsvollere Kost (und hat in diesem Jahr die Goldene Palme in Cannes gewonnen). Geschildert wird in ruhigen Bildern und im gemächlichen Tempo die Anfänge der IRA. Anfangs geht es noch gemeinsam gegen die brutale englische Besatzungsmacht, später hat dann jeder eine andere Auffassung vom "Feind". Die Schauspieler sind alle relativ unbekannt, die irischen Landschaftsaufnahmen schick - nur etwas Tempo und Spannung hätte dem ganzen gut getan.

Mit Sicherheit ein guter Film für Leute die sich für das Thema interessieren, für Programmkinos und für Arte. Problem: Das ist nicht wirklich ein Film, den ich Montagabend nach nem stressigen Tag in der Sneak sehen will bzw mich darauf einlassen kann. Bei melancholischen Dramen entspannt es sich nicht wirklich gut.
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